Kristof Schreuf (geboren 1963 in Frankfurt am Main, wohnt jetzt in Hamburg) war Sänger und Texter von Kolossale Jugend, einer der Ausnahmebands der sogenannten Hamburger Schule.
Seit den 90er Jahren schreibt er für diverse Zeitschriften, z.B. Spex, TAZ und Junge Welt. Nach dem Ende von Kolossale Jugend gründete Schreuf 1995 die Band Brüllen. Mit ihnen hat er ein Album veröffentlicht und arbeitet seit einiger Zeit an einem neuen. Auf dem Fidel-Bastro-Label-Sampler „zehn“ von 1997 hört man ihn mit einem Lied nur von einer Akustikgitarre begleitet.

2003 wurde er von Iris Radisch für den Bachmannpreis vorgeschlagen. Er las den Text „Wahrheit ist das wovon Männer gerne behaupten, dass es ihnen um sie geht.“ Er schreibt an dem Buch Anfänger beim Rocken, das in der „Edition Suhrkamp“ erscheinen soll.

Im September 2007 veröffentlichte der Schriftsteller Franz Dobler eine Platte unter dem Titel „Wo ist zu Hause, Mama?“ Nur für diesen Anlass hat sich Schreuf kurzfristig mit zwei Freunden zu der Band „Rock“ zusammengetan, um das Stück „Nur Worte gehen weiter als ich“ aufzunehmen.

Für die NDR-Dokumentarfilme „My Generation-Der Sound der Revolte“ und „Disco Love Machine – Im Beat liegt die Sehnsucht“ von Oliver Schwabe, interpretiert Schreuf Disko-Klassiker neu und auf akkustische Weise.

Seine erste Soloplatte „Bourgeois With Guitar” (das von Tobias Levin im Hamburger Electric Avenue Studio produziert wurde) wird an seinen Coverversionen-Ausflug anknüpfen und im April 2010 bei Buback Tonträger erscheinen.

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